Herzlich willkommen und hallo, hier Bryan! Hm, es gibt den Weltraum, unendliche Weiten, das Web und mittendrin seit vielen Monaten auch mich, den Bryan. Ich bin ein kleiner Teddybär aus Bayern und lebe bei meinem Papi, der als Autor, Lektor und Redakteur arbeitet. Der Papi hat mich auch ermuntert, Euch von meiner Welt zu erzählen. Gute Unterhaltung!Aktuelle EinträgeTraubenfrisch geküsst mit Traubisoda!
Sonntag, August 15 2010 Der Papi hat so manchen Korb bekommen Samstag, Juli 31 2010 Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen Montag, Juli 5 2010 Das Eis und ich, wir schmelzen: Stéphane Lambiel! Freitag, Mai 7 2010 Bryans Schlagerladen, zweites Lied Sonntag, April 18 2010 Tumult im Gartenparadies Montag, März 22 2010 Anfeuern statt feuern: der Unternehmer Götz Werner Dienstag, März 2 2010 KategorienArchiveSucheStatische SeitenPowered by |
Donnerstag, 2. April 2009Wie schön ist es, Freunde zu haben!
In den letzten Wochen habe ich Euch ein paar meiner lieben Freunde näher vorgestellt: den Bärli (siehe das nebenstehende Frühlingsgruß-
![]() Lass die Sonne in Dein Herz! Und mich, den Bärli. Freilich sind die vorgestellten fünf noch längst nicht alle meine Bärenfreunde. Es fehlen beispielsweise die Zwillinge Xandi und Lexi, der Adam und der Petzibär sowie der Leander und der Mondi. Alle sehr scheu, aber treu. Als ich zu meinem Papi kam, hatte ich zuerst ja auch große Angst zu sprechen. Ich befürchtete, er würde erschrecken und mich vielleicht entgeistert wegwerfen. Aber dann ist alles ganz anders gekommen und war noch viel schöner als erträumt: Ich fand Freunde. Heute kann ich mit denen und natürlich auch mit dem Papi über alles reden. Wir sind sozusagen Papis Exbärten. Obwohl inzwischen mancher von Euch Menschen den Papi ganz bärplex anschaut … Es kommt sicher recht selten vor, dass ein kleiner Teddybär errötet. Mir ist das passiert, neulich. Mein Freund Bärli war für einige Tage verreist. Am späten Abend wollte er aus der Ferne seinen Liebling zärtlich grüßen. Doch Bärli verwechselte eine Taste. Statt an Härtzi IV simste er die folgenden Zeilen an mich: „Auf den Flügeln meiner Sehnsucht / trägt der Nachtwind mich zu dir; und in ungezählten Stunden / träume ich, du wärest hier.“ Aber sind die nicht schön? Samstag, 7. Februar 2009Härtzi IV oder: Gebt niemals auf!![]() Härtzi IV, nie ohne Halsschmuck. Vor einigen Jahren saßen in einer kleinen bayerischen Konditorei sechs Teddybären im Regal. Traurig warteten sie auf bessere Zeiten und schwiegen sich tagsüber meistens an. Die einen waren braun, die anderen beige, die einen hatten eine Schleife am Kopf, die anderen nicht. Alle aber hatten sie ein großes rotes Herz! Und es kam, wie es kommen musste: Der Papi kaufte eines Tages zwei Nussschnecken, vier Semmeln und sechs Teddybären … ![]() Pfau, schau, wem Härtzis Herz gehört: dem Bärli. Was ich an dieser Stelle mal ganz allgemein sagen möchte: Bitte gebt niemals auf! Es sei denn das Rauchen, ein Paket oder eine Annonce. Ach, Ihr wisst schon, was ich meine, nicht wahr? Gebt Euch nicht auf, das will ich sagen. In leichter Abwandlung einer Redewendung, die der Papi zum ersten Mal von einer Hamburger Freundin hörte: Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Bärchen her. In Härtzis Fall hieß dieses Bärchen Bärli, der Rest ist bekannt. Wie schön ist es heute, in Härtzis leuchtende Augen zu sehen. Inzwischen hat er sich sogar einen Ruf als unser Polkahäschen ertanzt! Übrigens: Auch Ihr Menschen seid ja manchmal sehr traurig. Dem Papi fällt da immer ein Satz des österreichischen Schauspielers Oskar Werner (1922 bis 1984) ein: Depression ist der Naturzustand des denkenden Menschen. Aber wenn mein Papi mal wirklich traurig ist, flüstere ich ihm ins Ohr: Depression ist der Naturzustand des bärenlosen Menschen. Und schon geht’s ihm wieder besser, versprochen! – Hoffentlich habt Ihr für Euch selbst jemand so Lieben wie Härtzi IV. Mit herzlichen Grüßen, Euer Bryan. Freitag, 6. Februar 2009Tut-ench-Bärchen liebt die Einsamkeit![]() Das glitzert aber schön: mein Freund Tut-ench-Bärchen auf seinem Thron. Vielleicht habt Ihr ja genau wie ich gedacht, dass alle Teddybären gesellige Gefährten sind. Erst Prinzchen und erst recht Tut-ench-Bärchen haben mich da aber eines Anderen belehrt: Tut-ench-Bärchen ist am liebsten einsam und allein, hält sich gern fern von allen gemeinsamen Unternehmungen. Zusammen spielen, das war noch nie sein Ding; tanzen, welche Qual für ihn; miteinander reden – wozu? Und trotz alledem finde ich ihn einfach großartig! Erst wenn man sich behutsam und zart auf ihn einlässt, schöpft er Vertrauen. Dann lernt man ihn und seine Eigenheiten besser kennen. Seine legendäre Vorliebe für Ägyptologie muss ich Euch wohl nicht näher erläutern. In seinen Träumen küsst ihn fast jede Nacht Pharao Tutenchamun – natürlich als sehr lebendiges Wesen und nicht als Mumie. Ich vermute beinahe, dass mein weiser Freund eine Grabbeigabe des früh verstorbenen Pharaos war. Als Howard Carter und Lord Carnarvon am 16. Februar 1923 die Sargkammer öffneten, ist ihnen Tut-ench-Bärchen wohl zwischen den Füßen durchgeschlüpft. Und keiner hat’s gesehen! Demnächst wird es doch noch ein zweites Foto des so scheuen Teddys geben: Momentan sitzt er nämlich ausnahmsweise nicht am Thron, sondern setzt sein neues Lieblingspuzzle zusammen. Da darf ich ihn wirklich nicht stören. Na, inzwischen denke ich mal drüber nach, warum es zwar eine Ägyptologie gibt, aber keine Deutschologie, Austrologie oder wenigstens eine Bavariologie. Vielleicht hat Tut-ench-Bärchen doch recht: Eine hohe Kultur hat man, oder eben nicht. Aber fragt ihn jetzt bloß nicht, warum es heute keine Pharaos mehr gibt! Donnerstag, 5. Februar 2009Königliche Noblesse par excellence: Prinzchen!![]() Schaut so knurrig, ist so lieb: Prinzchen. Prinzchen wirkt auf Fotos viel spröder als in der Wirklichkeit. Ich jedenfalls hab mich seinerzeit gleich in ihn verliebt. Natürlich, mittlerweile pflegt er ab und an eine gewisse Adelsattitüde. Wenn etwa die kleineren Bären an seinem Äußeren, seinen Ansichten et cetera zweifeln. Da kontert er schon mal mit dem maliziös vorgetragenen Hinweis: Niveau sieht von unten immer aus wie Arroganz. ![]() Prinzchen (Mitte) und ich (r.) zu Besuch bei Bärli. Sicher ist Tut-ench-Bärchen nicht weit! Ach, ich liebe Prinzchen, er darf immer neben mir sitzen. Auf ihn ist einfach zu allen Zeiten und in jeder Situation Verlass! Die vielen einsamen Jahre vor unserer gemeinsamen Zeit haben ihn sicher etwas misstrauisch gegenüber anderen Teddybären und Menschen gemacht. Aber wir beide haben uns von Anfang an wunderbar verstanden. Ich bin sehr froh, dass er nun bei mir ist: Bei ihm bin ich geborgen. Niemals könnte Euer Bryan auf irgendjemanden neidisch sein: Ich hab nämlich den Papi und mein Prinzchen! Dienstag, 3. Februar 2009Serafino ist ein Denker mit Profil!![]() Serafino zeigt Profil. Serafino ist ein politisch denkender Teddybär. Und ich finde, er hat dabei von Anfang an viel Profil gezeigt! Wenn er mal wieder so richtig in Fahrt gerät und kaum noch aufzuhalten ist, spreche ich einfach von Serafinos Senf. Da wird er dann meistens schnell wieder ruhig. Ich streichle seine Denkerstirn und nehme ihn in meine Arme. Kuscheln gefällt ihm nämlich doch noch viel besser als Politisieren! ![]() Serafino im Dschungelcamp? Nein, in Papis Wohnzimmer! Serafino glaubt nicht daran, dass ein Teddybär immer politisch korrekt sein muss. Wo er hintritt, da purzeln Wurzeln, jedenfalls manchmal! So schrieb er an seinen österreichischen Landsbären, den Petzibär aus Hall in Tirol, im Dezember 2008 eine Bär-Mail, die ziemlich tierisch endete: Hallo, so viele Zeilen schon nach Österreich, und noch kein Wort über eine vor Kurzem geplante Fahrt ins BÄRENtal? Mit einem ganz großen Auto aus WOLFsburg? Nun, dieses Auto bereitete also nicht nur seit langem dem Hersteller KOPFZERBRECHEN (wegen seiner fürchterlichen Unrentabilität), sondern nun auch seinem wohl berühmtesten Fahrer. Dabei könnte mancher freilich zur Ansicht gelangen, es hätte sich jetzt endlich doch RENTIERt … Wirklich ein abruptes Ende. [Für Uneingeweihte: die Rede ist vom Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider und dem VW Phaeton.] Mir gefällt Serafinos furchtlose Geradlinigkeit, auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind. Seine Gedanken inspirieren mich. Und keiner von Euch Menschen trägt schönere Holzfällerhemden als er! Freitag, 30. Januar 2009
Geschrieben von Bryan
in Meine Freunde, WortklauBÄR Bryan
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01:32
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In flagranti – was ist das?![]() „Erwischt!“, denkt sich der Papi. Härtzi IV (jeweils links zu sehen) ist Bärlis große und tiefe Liebe. Aber am Anfang, als Härtzi IV zu Bärlis Papi gezogen war, da wusste das ja noch niemand! Wir alle hatten keine Ahnung, bis eines Tages oder richtiger: eines Nachts … … Selten habe ich den Bärli so überrascht gucken sehen. Seit aber alle Bescheid wissen, geht er viel lockerer mit seinem „süßen Geheimnis“ um. Und ich gönne den beiden ihr großes Glück von ganzem Herzen. ![]() „Erwischt!“, denkt sich Bärli. Wenn heutzutage jemand bei einem Tun überrascht wird, das aus seiner Sicht und zumindest zu diesem Zeitpunkt nicht allgemein bekannt werden sollte, dann steht manchmal hinterher in der Zeitung: XY wurde in flagranti erwischt. Wenn also mein Prinzchen im Hilton Paris La Defense mit Serafino fotografiert würde, oder ein anderes Prinzchen mit Pariser im Hilton, oder Paris Hilton mit diesem oder jenem Prinzchen – das alles wär ja in der Tat in flagranti. Egal, da schau ich mir lieber nochmal die zwei Bilder an … Donnerstag, 29. Januar 2009Ich hab einen so lieben Freund: Bärli!![]() Das bin ich, und Du? Ach Bärli, niemand kann so traurig und so frech schauen wie Du, nicht mal der Papi. Wer Dich ins Herz geschlossen hat, denjenigen wirst Du für alle Zeiten lieben. Ich gehöre zu diesen Glücklichen, danke schön. Bärli und ich kennen uns schon sehr lange. Und es ist für mich sehr leicht, ihn liebzuhaben. Ihr solltet ihn mal zärtlich „Je suis petit“ flüstern hören, wenn er etwas von mir oder dem Papi will. Im nächsten Augenblick kann er auch ganz anders und ruft laut „Je suis full of temperament!“ in den Saal. Langweilig wird mir mit ihm nie, er ist eben wirklich ein Bär für alle Felle. Bärlis Wesen ist einzigartig und schön. Allerdings fremdelt er bei neuen Gästen manchmal doch ein wenig und versteckt sich, siehe unten rechts. Aber ich glaube, nicht mal Kleopatra kann ihm lange böse sein! Nur sehr selten streiten wir uns auch. Dann sage ich zum Beispiel „Du kleiner Kraftzwerg“ zu ihm. Und er faucht zurück: „Mein Name ist Bärli, Bärli Bockwurst!“ Bloß gut, dass da der Papi uns sofort wieder versöhnen kann. Denn wir haben uns doch so lieb!Genau wie ich bei meinem wohnt Bärli übrigens bei seinem Papi. Manchmal kommt er mich besuchen. Beim ersten Mal hat ihn schon überrascht, dass es hier bei mir noch einige andere nette Teddybären gibt. Bald aber hat er seine Schüchternheit abgelegt und neue Freunde gewonnen. Wie lieb Bärli ist, kann Euch vielleicht ein Gedicht von ihm zeigen. Bärli hat es nach einem Besuch bei uns an seinen Papi geschrieben: Mit Bryan, Prinzchen und Leander, bin ich so gerne beieinander; verleb' mit ihnen schöne Stunden, und fühl' mich doch mit Dir verbunden. Drum radelt mich Dein Freund jetzt flott, zu meinem Papi, meinem Gott. Findest Du, das wär geschleimt – Hauptsache, es ist gereimt! In Liebe, Dein Bärli Also, ich freue mich schon sehr auf Bärlis nächsten Besuch! Sonntag, 28. Dezember 2008Auf ein gutes neues Jahr! In diesen Tagen wünschen die einen den anderen ein spannendes, ereignis- und erfahrungsreiches Jahr 2009. Die anderen aber wollen die nächsten 365 Tage möglichst geruhsam und entspannt verbringen. Und wieder für andere stehen Erfolg, Reichtum und das Streben nach Glück an erster Stelle.Mein Papi hat mich gefragt, was ich denn davon halte. Nun, ich wünsche jedem von Euch das für ihn passende Jahr. Am besten 8.760 Stunden, die sich zu leben lohnen. Mit möglichst viel Liebe, Zufriedenheit, keinen Verlusten und zu allen Zeiten mit der Kraft des Optimismus. Aber das Wichtigste von allen: mit Gesundheit. Liebe Freunde, lasst mich Euch also ein gesundes, gutes neues Jahr wünschen. Genießt ein bärenstarkes Jahr voller guter An-, Ein- und Aussichten! Hoffentlich habe ich in meiner großen Truhe für jeden von Euch etwas Passendes dabei! Schaut doch einfach öfter mal rein ... Alles Liebe, Euer Bryan
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