Herzlich willkommen und hallo, hier Bryan! Hm, es gibt den Weltraum, unendliche Weiten, das Web und mittendrin seit vielen Monaten auch mich, den Bryan. Ich bin ein kleiner Teddybär aus Bayern und lebe bei meinem Papi, der als Autor, Lektor und Redakteur arbeitet. Der Papi hat mich auch ermuntert, Euch von meiner Welt zu erzählen. Gute Unterhaltung!Aktuelle EinträgeTraubenfrisch geküsst mit Traubisoda!
Sonntag, August 15 2010 Der Papi hat so manchen Korb bekommen Samstag, Juli 31 2010 Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen Montag, Juli 5 2010 Das Eis und ich, wir schmelzen: Stéphane Lambiel! Freitag, Mai 7 2010 Bryans Schlagerladen, zweites Lied Sonntag, April 18 2010 Tumult im Gartenparadies Montag, März 22 2010 Anfeuern statt feuern: der Unternehmer Götz Werner Dienstag, März 2 2010 KategorienArchiveSucheStatische SeitenPowered by |
Montag, 22. März 2010
Geschrieben von Bryan
in Meine Freunde, WortklauBÄR Bryan
um
22:58
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Tumult im Gartenparadies
Vor ein paar Tagen war der Papi in einem großen Gartenparadies in Wolfratshausen. Er wollte dort eine neue Küche kaufen … also natürlich nicht im Gartenparadies, sondern im nahe gelegenen Möbelhaus. Dieses Vorhaben aber ging gründlich daneben, und weil
![]() Hier zeige ich Prinzchen (r.) unsere neue Freundin. Und sie schaut und schaut und schaut ... Meistens verlaufen diese Besuche recht friedlich. Freundlich sagt der Papi zu jedem neuen Pflänzchen im Einkaufswagen „Herzlich willkommen“. Diesmal aber war alles anders. „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ schrie plötzlich jemand aus der Dekorationsabteilung. Es war ein wahrlich riesiger Kauz aus Porzellan, der da aufgetakelt und wild mit seinen Flügeln schlagend für Rabatz sorgte. Ein mutiger kleiner Frosch gab ordentlich Kontra: „Von wegen ‚Star‘! Gebt dem Kauze was auf die Schnauze!“ Aber der mächtige Kauz scharrte weiter mit seinen Krallen. Die Papageien heizten die Stimmung an und zeterten um die Wette, eine Schildkröte versuchte die Gemüter zu beruhigen. Vergeblich. Den Papi allerdings interessierte der ganze Rummel nicht mehr. Längst hatte er nämlich ein paar Meter weiter eine süße blaue Eule entdeckt, die ihm voller Zutrauen zuflüsterte: „Nimmst Du mich mit zum Johannes? Ich halte dieses Geschrei nicht länger aus. Ich suche ein liebevolles Zuhause.“ Ihr müsst wissen, der Johannes ist ein großer Eulenfreund. Und er ist tatsächlich der einzige Freund, der den Papi ohne Bedenken und ungestraft „etwas kauzig“ nennen darf. Denn aus Johannes’ Mund klingt das doch wie ein schönes Kompliment! Na ja, das glaubt jedenfalls der Papi. Freitag, 1. Januar 2010Geh’n die Jahre an Euch vorbei?
Hoffentlich hattet Ihr schöne, herzerwärmende Weihnachtstage im Kreise Eurer Lieben. Bei uns war es sehr gemütlich, und als unser Freund Bärli den „Little Drummer Bear“ anstimmte, wurden unsere Augen feucht, wie jedes Jahr.
![]() Hui, das neue Jahr strahlt aber schön rein zu Bärli (r.) und mir! Möge 365 Tage lang in Euren Herzen die Sonne scheinen! Ich wünsche Euch von Herzen ähnlich gute Erinnerungen und Erfahrungen. Schaltet doch einfach mal Euer Handy aus und lauscht für ein Weilchen Eurem Herzschlag. Und macht es so wie ich: Ich gehe mit den Jahren, wenn auch inzwischen manchmal etwas langsamer als in meinen jungen Bärenjahren. Heute weiß ich nämlich, es ist einfach nur doof, andauernd dem Glück nachzujagen: Probiert es mal aus und geht stattdessen bedächtig, aber zielstrebig Euren Weg. Wenn es das Schicksal dann will, kommt das Glück Euch entgegen! Auch in diesem Jahr will ich Euch gerne ab und an wieder auf gute oder sogar bessere Gedanken bringen. Ich bin selbst schon gespannt darauf, was mir so alles einfallen wird. Hoffentlich nicht das Dach … Denkt bitte bei all Eurem Tun stets daran, wie wichtig die Gesundheit ist. Und überlegt bei jeder Schnäppchenjagd und jedem anderen Produkteinkauf, wie viel Kinderarbeit oder sonstige Ausbeutung eines Mitmenschen da drinsteckt – und auch, wie viel schädliche Chemie. Ohne Gewissen ist alles Wissen nichts wert! Liebe Freunde, herzliche Grüße zum neuen Jahr, Euer Bryan. Mittwoch, 23. Dezember 2009Meine kleinen Weihnachtsworte
Hier kommt nicht die Weihnachtsansprache von Bundesbär Bryan. Weil ich nämlich Selbstverständlichkeiten für selbstverständlich halte und nicht extra Jahr um Jahr betonen muss. Und weil ich zu den Dingen, von denen ich keine Ahnung habe, nichts sage.
![]() Immer im Dezember kommt mich mein Freund Joshua (r.) besuchen. Punkt 1, Hungerhilfe: Mitte November 2009 fand in Rom der Welternährungsgipfel statt. Dort ließ die Welternährungsbehörde der Vereinten Nationen offiziell verlauten, dass bis zum Jahr 2015 die Zahl hungernder Menschen auf Eurem Planeten um die Hälfte verringert werden soll. Hoffentlich ist damit nicht gemeint, dass jegliche Hungerhilfe ab sofort eingestellt wird. Mit dieser Methode ließe sich das ehrenwerte Ziel nämlich sicher und billig erreichen, ja sogar noch übertreffen. Und Ihr Menschen bräuchtet also nicht wie sonst fast immer um die Finanzierung eines sinnvollen Projektes streiten. Hilfe, ich klinge ja fast schon wie Serafino! Punkt 2, Afghanistan: Manchmal scheint mir, mein grad genannter Freund Serafino hätte recht mit seiner Ansicht: „Nichts als Pfusch am Hindukusch!“ Denn wer hat den Taliban-Milizen ihre Gewehre und die Munition gegeben, wer produziert das Material für deren Bomben? Nein, in dieser seit Langem so prekären Lage kann ich Euch nicht helfen und weiß keinen Ausweg. Aber würden nicht hunderttausend an die afghanischen Kinder verschenkte Teddybären das Ansehen der fremdländischen Truppen eher fördern als hunderttausend weitere Soldaten? Doch wie ich höre, sind Teddybären in Eurer Internationalen Sicherheitsunterstützungstruppe (ISAF = International Security Assistance Force) und bei Eurem sogenannten friedenserzwingenden Einsatz nicht gefragt. Hierzu Serafino in gewohnter Schärfe: „Um wie viel lieber flögen mir zehn Teddys um die Ohren als zwei Tanklaster!“ Mittwoch, 21. Oktober 2009
Geschrieben von Bryan
in Biss vom Bärenbankerl, Meine Freunde
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23:07
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Ein Geschenk mit Hintergedanken![]() Beinahe außerirdisch: ein Cover vom Lover ... Bärli und Euer Bryan vermuten folgenden Funkspruch an die Bodenstation: „Wir haben aus der weiten Ferne doch immer gedacht, die Menschen wären primitiv, doof und rücksichtslos gegen ihresgleichen und gegen die Umwelt gewesen: wenig Solidarität, viel Ausbeutung und Machtmissbrauch, keinerlei Ressourcenschonung und so weiter. Das hat sich hier unten jetzt leider bestätigt: Anzeichen für viele Kriege, Atomstrahlung allerorten, keinerlei Überlebende des finalen Desasters. Aber die Teddybären der Menschen – die müssen total mitfühlend, intelligent und aufgeweckt gewesen sein. Wir versuchen weiter, den Inhalt der silbernen Scheibe zu entziffern. Ende der Durchsage. Bear me up, Scotty.“ Freitag, 9. Oktober 2009Zur Erinnerung: Die Tragödie von Longarone![]() Von hier oben kam die Todesflut. Der Papi und ich, wir lieben die Wasserkraft, jedenfalls grundsätzlich. Ich täte ja am liebsten auf der ganzen Welt die Gezeiten der Meere nutzen und hätte dann sicher genügend Energie. Und ich verehre den mir besonders nahen Lech, der all seine Kraft den Menschen schenkt und dafür auf seinen ursprünglichen Lauf verzichtet. Der Vajont-Stausee nun sollte große Wasserreserven bereitstellen, um damit während ![]() Mauer der Trauer: die Vajont-Talsperre im Sonnenlicht. Die Planungen für diesen großen Stausee zur Stromversorgung der Serenissima zogen sich sehr lange hin. Bereits 1928 hatten der Geologe Giorgio Dal Piaz und der Bauingenieur Carlo Semenza die Schluchten des Flüsschens Vajont begangen. Beiden schien vor allem die letzte Schlucht des Vajont vor seiner Mündung in den (auch: die) Piave für eine Talsperre geeignet. Mit den Projektarbeiten wurde aber erst um 1940 begonnen. 1943 kam das Vorhaben unter dem schönen Namen „Grande Vajont“ vor die zuständigen (faschistischen) Organe. Weil aber die meisten Kommissionsmitglieder im Krieg oder auf der Flucht waren, konnten nur sehr wenige zustimmen. Dieses dubiose Resultat ohne gesetzliche Grundlage wurde später nie mehr hinterfragt. 1949 fanden dann gründliche geologische Untersuchungen statt. Starke Proteste der Talbewohner – wie so oft sollten zahlreiche Wohnhäuser und wertvolles Kulturland dem Stausee geopfert werden – fanden kein Gehör. Mitte der 1950er Jahre kam es zu den ersten Enteignungen. Die das Projekt beherrschende Elektrizitätsfirma trieb druckvoll die Vorbereitungen für die große Baustelle voran. Die Aushubarbeiten für die Staumauer begannen im Januar 1957 sogar ohne die Zustimmung des zuständigen Ministeriums. Dieses genehmigte den Mauerbau erst drei Monate später. Und was für eine Mauer: Donnerstag, 1. Oktober 2009Bärli macht das Bienchen!![]() Bärli, die Urlaubsvertretung Ein Jahr Hallo, hier Bryan also, und dieses Jahr ist wie im Fluge vergangen. Prinzchen knurrte neulich in die Bärenrunde: „Ihr werdet alt, ich werde erfahren.“ Worauf ich erwiderte: „Ehrlich gesagt ist mir egal, wie alt ich bin, solange ich noch über alle Bärrikaden springen kann!“ Und Bärli fügte hinzu: „Auch meine Bärenhaut kennt kein Bärn-out!“ Jetzt gibt es noch etwas anderes zum Nachdenken. Der Philosoph und Mathematiker René Descartes (1596 bis 1650) stellte einmal fest: „Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.“ Dieses Zitat gefällt Eurem Bryan genauso gut wie das folgende des Physikers und Pazifisten Albert Einstein (1879 bis 1955): „Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“ Okay, okay, der Papi stößt mit seiner Teddybären-Passion so manches Mal auf Unverständnis. Doch all denen, die sich über den Papi und mich lustig machen, sei freundlich gesagt: Sie stammen alle aus einer Gebärmutter! Dienstag, 21. Juli 2009Guter Mond, Du gehst so stille …
… durch die Abendwolken hin: Mit diesen Zeilen eines alten deutschen Volksliedes grüße ich in mancher Nacht meinen verehrten Freund, den Mond. Ihr Menschen habt ihn ja vor genau vierzig Jahren das erste Mal betreten. Viele Jahre hattet Ihr um den ersten Mann auf dem Mond gewetteifert. Und lange Zeit war ungewiss, ob ein Amerikaner oder ein Russe das Rennen machen würde. Euer Bryan hingegen hätte auf jeden Fall drei Frauen auf die Reise zur Mondgöttin geschickt. Daran hat keiner von Euch auch nur ansatz- oder eben absatzweise gedacht. Mag zwar sein, dass das geringere Eigengewicht durch drei Beautycases mehr als aufgewogen
![]() Vollmond über Belgien (Foto: Luc Viatour) Am Ende des wahnwitzigen Wettlaufs zum Mond waren auf amerikanischer Seite 25 Milliarden Dollar ausgegeben worden … so manches Menschenkind ist darüber verhungert. Ja gewiss, Euer Bryan hätte im großen Bärenrat eine Mondexpedition erst dann erlaubt, wenn die Menschen vorher den Hunger in der Welt beseitigt hätten. Aber auch hier gilt: Außer dem Papi fragt mich ja keiner. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass der Mond sich über Euren Besuch gefreut hat. Nicht weil Ihr ihn erst mal mit Füßen getreten, ein paar künstliche Mondbeben ausgelöst und Laser-Reflektoren und anderes in seinen Boden gerammt habt. Nein, Ihr seid vor allem aus Prestigegründen, Machtstreben und Profitgier da rauf. Mein ferner Freund hätte da wohl doch lieber seine Ruhe gehabt. Ein alter Freund mit vielen Rätseln, zum Beispiel dem seiner Entstehung. Obwohl Ihr dem Mond mittlerweile 382 Kilogramm seines Gesteins geraubt habt (Bärli macht sich bereits Gedanken um seine Umlaufbahn!), konnte die physikalische Altersbestimmung verschiedener Mondgesteine bisher keine eindeutige Erklärung liefern. Wegen der großen Ähnlichkeit des Mondgesteins mit der Erdkruste erscheint den Wissenschaftlern ein gewisser „Entstehungszusammenhang“ sehr wahrscheinlich. Im November 2005 datierte ein renommiertes internationales Forscherteam erstmals die Geburtsstunde des Mondes anhand einer Analyse des Isotops Wolfram-182. Die Wissenschaftler berechneten das Alter des Mondes auf 4.527 ± 10 Millionen Jahre. Somit ist der Mond bereits 30 bis 50 Millionen Jahre nach der Herausbildung des Sonnensystems entstanden. Ich bin schwer beeindruckt! Allerdings sind andere Forscher früher auf nur 2,5 Milliarden Mondjahre gekommen. Und da veranstaltet Ihr Menschen gerade wegen vierzig Jahren Mondgeschichte ein Riesentamtam! Mittwoch, 3. Juni 2009Neues von Serafino!
Mit seiner Boshaftigkeit bringt mich unser Freund Serafino manchmal an den Rand meiner Geduld. Von wegen „erfrischender Sarkasmus“: Noch einen Schritt weiter, und er bräuchte ein neues Holzfällerhemd! Aber wie Ihr wisst: Ich bin fast immer friedlich wie ein Lamm.
![]() An manchen Tagen findet unser Serafino die Welt einfach fliederlich! Leider kommentierte er nur wenige Minuten später eine Monika-Martin-Ballade ganz anders. Dieses Lied gefällt dem Papi und mir wegen seiner Melodie besonders gut. Es heißt „Eisprinzessin“ und ich schwelge mal kurz rein in den Text: Sie tanzt den schönsten Tanz, voller Anmut und Eleganz, und ein junger Mann schaut ihr zu. Damit sie von ihm weiß, streut er Rosen aufs blanke Eis, doch sie dreht sich unnahbar im Kreis. Eisprinzessin, keine tanzt so traumhaft wie du, scheint dein Herz auch wie Eis, seines brennt lichterloh … … … Die Eisprinzessin stürzt, aufsteh`n, das kann sie nicht, sie ruft den jungen Mann her zu sich. Er trägt sie sanft hinaus, und er schnürt ihr die Schuhe auf, damit nahm das Schicksal seinen Lauf. … … …“ An dieser Stelle nun meinte Serafino nur: „Wie fatal: Kann denn der Dödel seine Liebe nicht intelligenter zeigen? Die Pirouetten-Queen ist doch garantiert über seine ausgestreuten Blumen gestolpert! Und nun ist sowieso alles aus, weil sie leider Schweißfüße hat.“ Du meine Güte, vielleicht hat Serafino ja recht! Montag, 18. Mai 2009Waschtag bei Bärli
Zu den anstrengenderen Tagen im Leben meines lieben Freundes Bärli gehören mit Sicherheit die Waschtage. Wir anderen Teddys nennen ihn dann „Waschbär“ und verkrümeln uns zum Bridge.
![]() Trocknet das auch richtig? Bärli nach der Arbeit. Besonders den Gestank von Zigaretten mag Bärli verständlicherweise nicht in seinen Kleidern haben. Beim Thema Rauchen wäre er übrigens neulich beinah vom Sofa geflogen. Wir zwei waren bei einem guten Freund zu Besuch und ich las ihm die Aufschrift auf einer leeren Zigarettenpackung vor: „Raucher können Krebs bekommen.“ Bärli lächelte mit Unschuldsmiene und meinte nur: „Also ich hätte gerne mal einen kleinen Krebs im Rachen. Aber in dieser Schachtel wohnt ja keiner mehr …“ Auweia! Lasst mich an dieser Stelle noch etwas Persönliches über unsere Körperpflege sagen: Wenn der Papi in Padua ein Honigbad nimmt – also auf Italienisch un bagno di miele –, dann ist das was ganz anderes, als wenn ich vom Papi bei uns zu Hause ein Miele-Bad spendiert bekomme. Der Honig täte wohl mächtig schäumen, wenn sich der Papi in seiner Badewanne auch neunhundertmal in der Minute umdrehen müsste! Aber von Zeit zu Zeit kommt wohl jeder von uns mal ordentlich ins Schleudern. Über die richtige Pflege von Teddybären ist übrigens bei www.plueschtier.de erfreulich sorgfältig Recherchiertes nachzulesen. Schaut da doch mal rein, wenn Ihr Eurem Teddy nicht wehtun wollt!
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