Herzlich willkommen und hallo, hier Bryan! Hm, es gibt den Weltraum, unendliche Weiten, das Web und mittendrin seit vielen Monaten auch mich, den Bryan. Ich bin ein kleiner Teddybär aus Bayern und lebe bei meinem Papi, der als Autor, Lektor und Redakteur arbeitet. Der Papi hat mich auch ermuntert, Euch von meiner Welt zu erzählen. Gute Unterhaltung!Aktuelle EinträgeTraubenfrisch geküsst mit Traubisoda!
Sonntag, August 15 2010 Der Papi hat so manchen Korb bekommen Samstag, Juli 31 2010 Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen Montag, Juli 5 2010 Das Eis und ich, wir schmelzen: Stéphane Lambiel! Freitag, Mai 7 2010 Bryans Schlagerladen, zweites Lied Sonntag, April 18 2010 Tumult im Gartenparadies Montag, März 22 2010 Anfeuern statt feuern: der Unternehmer Götz Werner Dienstag, März 2 2010 KategorienArchiveSucheStatische SeitenPowered by |
Montag, 5. Juli 2010
Geschrieben von Bryan
in Biss vom Bärenbankerl, Bryan empfiehlt
um
11:13
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen
Ja, auch Euer Bryan kann sich nun schon seit Wochen der Fußballweltmeisterschaft 2010 nicht entziehen. Vor jedem Spiel tanzt unsere Bärenrunde wacker zu „Waka Waka“ und versammelt sich anschließend zum gemeinsamen Schauen mit
![]() Bärli trainiert anscheinend für die Weltmeisterschaften 2014! Freilich, mir wird viel zu viel gespuckt bei diesen Spielen. Das finde ich fürchterlich und ungehörig. Kein Teddybär würde so etwas tun! „Machen die denn das beim Tischfußball in ihrem Wohnzimmer auch so?“, habe ich den Papi genervt gefragt. Er hat nur gemeint, dass der Schütze nach seinem Tor wohl erst wegen dieser Rasenbefeuchtung so richtig schön und in voller Körperlänge über den Rasen flutschen könne (denkt nur mal an Arne Friedrich nach seinem Tor gegen Argentinien). Doch ehrlich gesagt erinnert mich das Spuken an ein vorsintflutliches Ritual und an ein Hunderudel, das ständig sein Revier markieren muss. Nur dem US-amerikanischen Trainer blieb beim Spiel gegen Ghana in der Verlängerung zum ersten Mal die Spucke weg, das hab ich genau gesehen. Vielleicht noch nervender sind die zahlreichen spielbestimmenden Fehlentscheidungen Eurer Schiedsrichter während dieser Meisterschaft. Selbst so mancher Teddybär hätte das mit seinen Knopfaugen besser hingekriegt! Nun ist zum Beispiel der nette Roque Santa Cruz ganz traurig, weil Paraguay im Viertelfinale gegen Spanien ausgeschieden ist. Und ich erst! Viele Schiedsrichter hatten bei dieser Weltmeisterschaft offensichtlich nicht nur Seh-, sondern auch Konditionsprobleme. Doch damit das nicht so auffällt, haben sie sich öfters hingestellt und in aller Ruhe ein gelbes Kärtchen ganz eng beschrieben. Mir bärsönlich würde übrigens ein grünes Kärtchen viel besser gefallen. Samstag, 21. November 2009
Geschrieben von Bryan
in Biss vom Bärenbankerl, Worte im Wind
um
08:58
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
In den Träumen ewig jung
… bleibt nur die Erinnerung. Liebe Freunde, in diesem Jahr sind leider schon sehr viele berühmte und begabte Menschen gestorben, die dem Papi und mir sehr am Herzen lagen. Ihr könnt mir glauben, bei so einer Todesmeldung werde ich jedes Mal
![]() Das sollte reichen, Ihr wisst jetzt sicher Bescheid! (Foto: beastandbean, www.flickr.com) Als seinerzeit im Juni die Nachricht vom Tode des King of Pop um die Welt ging, da war diese Welt besonders dunkel. Das war letztlich kein Wunder: Der Papi, die alte Nachteule, hat mir um ein Uhr nachts diese ORF-Videotext-Meldung vorgelesen. Ja, und ich will ganz ehrlich sein: Ich war nicht sehr überrascht, ich hatte es kommen sehen und sogar in unserer Bärenrunde meine Bedenken hinsichtlich des geplanten Mammut-Konzertprogramms geäußert. Zudem, Jim Morrison starb mit 28 Jahren, Janis Joplin wurde 27 Jahre alt; selbst aus Sicht von Elvis Presley (1935 bis 1977) war der 50-jährige King of Pop – salopp formuliert – relativ spät dran. Und könnt Ihr ihn Euch ernsthaft mit 60 oder 70 Jahren vorstellen? Also ich höchstens in der Rubrik Monster des Monats … Ich will Stellung beziehen und muss zugeben, dass der King of Pop aus meiner Bärensicht bereits seit vielen Jahren ein menschliches Wrack gewesen ist. Ich meine das in körperlicher und geistiger Hinsicht, aber garantiert nicht böse! Vielleicht stimmt Ihr mir ja zu, dass ein reicher Mensch, der Schimpansen als Freunde mehr liebt als seinesgleichen, in Wirklichkeit ein sehr armer Mensch ist. Und dass jemand, der sich mit Schaufensterpuppen gegen seine Einsamkeit wappnen will, verloren ist. Na ja, und ich käme auch nie auf die Idee, mein Bärenfell durch eine Schlangenhaut ersetzen zu wollen ... Samstag, 14. November 2009Gute Werbung? Fehl-Anzeige!
Hamburg 8.30 Uhr: wieder mal Regen, aber das Fell hält. Zwischenstopp München, es ist ziemlich windig, aber das Fell sitzt. Weiterflug nach Rom, die Sonne brennt und das Fell schwitzt: Ich bin total erledigt … … … Ach so, alles nur geträumt, hab wohl zu viel von Papis süßem Likör probiert. Aber schuld an meinem Traum ist bestimmt
![]() Brille: Bärli. Der arme Papi, er hatte sicher mit tiefschürfenden Erklärungen gerechnet, von wegen positiver Emotionalisierung und so. Er wollte wahrscheinlich packende Claims von uns hören. Jedenfalls schien ihm zu gefallen, als unser Freund Serafino anhob: „Ich kann mich noch gut an meine Zeit als vielumschwärmter Liebhabär erinnern. Wie oft hatte ein süßer Teddy meine versierten Liebesdienste genossen und wollte nach unserer heißen Liebesnacht die berühmten drei Worte für die Ewigkeit hören. Und ich lächelte ihn an und sagte: ‚Vorsprung durch Technik.‘“ – Serafino ist so ein netter Angebär! Mittwoch, 21. Oktober 2009
Geschrieben von Bryan
in Biss vom Bärenbankerl, Meine Freunde
um
23:07
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Ein Geschenk mit Hintergedanken![]() Beinahe außerirdisch: ein Cover vom Lover ... Bärli und Euer Bryan vermuten folgenden Funkspruch an die Bodenstation: „Wir haben aus der weiten Ferne doch immer gedacht, die Menschen wären primitiv, doof und rücksichtslos gegen ihresgleichen und gegen die Umwelt gewesen: wenig Solidarität, viel Ausbeutung und Machtmissbrauch, keinerlei Ressourcenschonung und so weiter. Das hat sich hier unten jetzt leider bestätigt: Anzeichen für viele Kriege, Atomstrahlung allerorten, keinerlei Überlebende des finalen Desasters. Aber die Teddybären der Menschen – die müssen total mitfühlend, intelligent und aufgeweckt gewesen sein. Wir versuchen weiter, den Inhalt der silbernen Scheibe zu entziffern. Ende der Durchsage. Bear me up, Scotty.“ Dienstag, 4. August 2009
Geschrieben von Bryan
in Biss vom Bärenbankerl, WortklauBÄR Bryan
um
00:13
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Das Rückgebäude: endlich anerkannt!![]() Nun ist im Rückgebäude gut feiern! Vor wenigen Tagen nun ist die 25. Auflage des Rechtschreib-Dudens erschienen (Duden Band 1: Die deutsche Rechtschreibung, Mannheim 2009). Und stellt Euch vor: Als eines von den angeblich 5.000 neu aufgenommenen Wörtern sehe ich zwischen Rückgängigmachung und rückgebildet endlich mein schönes Rückgebäude erstrahlen! Freilich, auf meine seinerzeit erbetene Erklärung des Wortes muss ich auf jeden Fall bis zu einer Neuauflage des Deutschen Universalwörterbuchs warten. Aber ein Anfang, die offizielle Anerkennung als Wort, ist gemacht. Da sage noch einer, kleine Teddybären könnten keine anständige Lobbyarbeit verrichten! Apropos: Das Wort Lobbyarbeit sähe ich auch gerne im Duden stehen. Ein guter Grund: Wer nach Rückgebäude googelt, erhält derzeit rund 53.000 Treffer – bei Lobbyarbeit sind es über 223.000! Und warum im Duden Band 1 seit vielen Auflagen (diesmal auf Seite 30 unten rechts) ein sehr bekannter Romantitel falsch geschrieben wird, ist für mich nur schwer nachzuvollziehen. Das Meisterwerk des bayerischen Autors Patrick Süskind heißt klar und eindeutig Das Parfum. Parfum also mit fum statt füm, liebe Duden-Redaktion! Bazis, badische ... Donnerstag, 23. Juli 2009Nordic Walking: für mich der blanke Horror!
Die gute Nachricht zuerst: Es scheint mir immer weniger davon zu geben. Das liegt aber vielleicht nur daran, dass der Papi auf seinen Lieblings-Radstrecken ein paar Schilder mit der Aufschrift „Achtung Bärenwanderung!“ aufgestellt hat. Die schlechte: Jeder einzelne Nordic Walker ist mir einer zu viel! Mit meiner wütenden Abneigung bin ich nicht allein. Zu den bekanntesten Kritikern dieser sogenannten Sportart gehört der unvergleichliche Kabarettist Dieter Hildebrandt. Und inzwischen gibt es sogar „Das Walker-Hasser-Manifest“ als Buch zu kaufen, geschrieben vom Laufpapst Achim Achilles. Aber echter Hass ist natürlich nichts für mich, mein Fell soll nicht grau werden.
![]() Hier kocht der Chef! … und zwar vor Wut. Nordic Walking sieht dämlich aus, es macht viel Krach und sportlich bringt es nichts: Das ist die Kurzversion und gilt nicht nur für vierbeinige Nordic Walker (wir haben Bärli gestern aus dem Schlamm geborgen. Er wollte es unbedingt probieren …). Die etwas längere Version meiner Aversion geht so: Donnerstag, 23. April 2009
Geschrieben von Bryan
in Biss vom Bärenbankerl, WortklauBÄR Bryan
um
23:54
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
„Ich entschuldige mich“ – „Das geht aber nicht“![]() Bärli (l.) fragt mich: „Kannst Du mir verzeihen?“ – „Yes, I can!“ Denn – und nehmt bitte mich und den Begriff Entschuldigung beim Wort: Wo kämen wir da hin, wenn sich jeder selbst ent-schuldigen könnte?! Jemanden entschuldigen kann logischerweise allenfalls derjenige, der um Entschuldigung gebeten wird. Also ich finde das ja Klasse, endlich habe ich mal was zu entscheiden: Entweder ich nehme die Bitte um Entschuldigung an oder ich entschuldige den „Frevler“ eben nicht. Wer immer es ernst und ehrlich mit mir und mit seiner Reue meint, der gebe gut auf seine Worte acht. Passt auch Ihr bitte einfach mal genau auf, wer bei Euch wie für seine Verfehlungen beziehungsweise sein Unrecht um Nachsicht, Verständnis oder um Entschuldigung bittet: Sich selbst einen Frei-spruch zu erteilen, das geht einfach nicht, Ihr T-Mobiles und Mehdorns dieser Welt. Ist aber halt viel praktischer für Euch: Das Risiko, nicht entschuldigt zu werden, ist mitunter wohl zu groß – da entschuldigt man sich lieber gleich selbst. Mittwoch, 1. April 2009Sensation: Pyramide bei Raisting entdeckt!![]() Unter dichtem Moos verborgen: die von Tut-ench-Bärchen und mir entdeckte Raistinger Pyramide. Es war eines der seltenen Male, da ich meinen Freund Tut-ench-Bärchen zu einem kleinen Streifzug durch das bayerische Voralpenland überreden konnte. Er allein durfte bestimmen, wohin des Weges. Ich nehme stark an, dass es ihn bewusst oder unbewusst an einen vertrauten Ort zog. Darüber reden will er aber einfach nicht. Jedenfalls standen wir beide plötzlich vor einer moosbedeckten Pyramide, und das ganz in der Nähe des Ammersees! Ihr könnt mir glauben, wir blieben beide ganz stumm in diesem denkwürdigen Augenblick. Wie viele Jahrzehnte, Jahrhunderte oder gar Jahrtausende mag das von mir Tut-ench-Bärchen-Pyramide getaufte Bauwerk unbeachtet und im Verborgenen dagestanden haben? Ich bitte um Rücksicht: Nähere Einzelheiten darf ich Euch zumindest vorerst nicht verraten. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Tut-ench-Bärchen ist aber in jedem Fall strikt dagegen, dass man die jetzt entdeckte Pyramide ihres schönen Moosbewuchses entledigt. Weder aus archäologischen Gründen noch zu touristischen Zwecken! Einen schönen April wünscht Euch Euer Bryan! Dienstag, 24. März 2009Ich bin für die Ente mit 67!
Liebe Freunde, zugegeben, diese Überschrift führt Euch vermutlich auf eine völlig falsche Fährte. Sie ist nämlich überhaupt nicht despek-tierlich gemeint. Immerhin wird die Ente im Buddhismus als Sinnbild für die Unterdrückung des Bösen angesehen. Speziell die Mandarinente steht in China wegen ihrer ausgeprägt monogamen Lebensweise für eheliche Treue. Ich liebe Enten! (schmatz, schmatz …)
Der Papi hat mir – natürlich aus Daunenfedern – gerade ein Wälzlager eingerichtet, auf dem ich mich nach Herzenslust hin und her drehen kann. Und endlich bin ich da, wo ich hinwill: Heute breche ich nämlich eine Wanze für eine inzwischen berühmte fränkische Unternehmerlady. Von Bohlen hin und Halbach her: Bryan bittet Euch nun zum Schaeffler-Tanz! ![]() Die heute 67-jährige Unternehmerin Maria-Elisabeth Schaeffler auf einem „Werksfoto“, www.ina.de Nach dem Tod ihres 79-jährigen Mannes im August 1996 leitete Maria-Elisabeth Schaeffler die Firmengruppe zunächst eher im Verborgenen, zusammen mit ihrem Sohn Georg (ihr zweiter Sohn kam vor vielen Jahren bei einem tragischen Unfall ums Leben). Sie baute das Unternehmen stark aus – Umsatz, Investitionen und Beschäftigtenzahl stiegen jeweils um das Dreifache! „Die Schaefflerin“ galt als eine der einflussreichsten Frauen der deutschen Wirtschaft. Doch ob ihr Privatvermögen heute nun drei oder fünf Milliarden Euro beträgt, ist mir egal: Wichtig ist, dass die INA Holding Schaeffler KG als eines der 50 größten deutschen Unternehmen bei einem Umsatz von fast 9 Milliarden Euro derzeit weltweit 71.000 Mitarbeiter beschäftigt! Die kunst- und kulturbegeisterte Frau Schaeffler (ich sage nur: Wien!) erhielt im Lauf der Zeit zahlreiche in- und ausländische Orden, Ehrungen und Auszeichnungen. Damit könnten wirklich viele Teddybären ordentlich behängt werden! Doch das Verhängnis nahm seinen Lauf: Alle ihre Verdienste um Wirtschaft, Umwelt, Kultur und Soziales gerieten völlig in den Hintergrund, als sich „die listige Witwe“ Mitte 2008 anschickte, den dreimal so großen Hannoveraner Traditionskonzern Continental zu übernehmen. Erst ein Wirtschaftskrimi, dann ein Wirtschaftsdrama; über die augenblickliche Situation schreibt ein Branchenkenner: „Frau Schaeffler steht auf einer Brücke: Vor ihr wütet ein Wirbelsturm, hinter ihr tobt ein Erdbeben.“ In einem großen SPIEGEL-Interview (Heft 13/2009) nahm Maria-Elisabeth Schaeffler kürzlich zusammen mit ihrem Sohn Georg F. W. Stellung. Euer Bryan hat dieses von Armin Mahler und Janko Tietz geführte Interview sorgfältig gelesen. Nun wünsche ich mir einfach, dass differenzierter als bisher über die angebliche Hasardeurin (also eine verantwortungslose Zockerin) berichtet wird. Und Alexis Carrington-Colby ist auch jemand ganz anderes! Danke, sagt (nicht nur) der Franke.
(Seite 1 von 2, insgesamt 13 Einträge)
» nächste Seite
|
