Herzlich willkommen und hallo, hier Bryan! Hm, es gibt den Weltraum, unendliche Weiten, das Web und mittendrin seit vielen Monaten auch mich, den Bryan. Ich bin ein kleiner Teddybär aus Bayern und lebe bei meinem Papi, der als Autor, Lektor und Redakteur arbeitet. Der Papi hat mich auch ermuntert, Euch von meiner Welt zu erzählen. Gute Unterhaltung!Aktuelle EinträgeEin kleines Flüsschen schreibt Geschichte
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Mittwoch, 4. März 2009
Geschrieben von Bryan und Jens Andergast
in Bryan hört Musik, Mensch des Monats
um
01:05
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Wodka für die Königin!![]() Das ist sie, die Unvergleichliche: Zarah Leander im Jahr 1938. Über diese Frau hat der italienische Regisseur Federico Fellini mal gesagt: „Immer bekam ich eine Gänsehaut, wenn ich sie hörte. Sie war die Löwin, von der sich ein Mann gerne auffressen lassen würde.“ Auf dem Bild habt Ihr ja hoffentlich gleich erkannt, wer dieses Mal mein Mensch des Monats ist: die einzigartige Zarah Leander. Ihre Lieder rühren also weiß Gott nicht nur mein kleines Bärenherz: Und was fängt man am End mit dem Herzen an, wenn es keinen gibt, dem man es schenken kann? Ja schmacht, denkt doch einfach mal darüber nach! Denn ob melancholische Balladen oder pathetische Chansons: Wo gibt es heute noch so viel Inhalt mit so viel Tiefe? Und in anderen Liedern wiederum so viele erfrischend eindeutige Zweideutigkeiten?! Ach, schon kramt Euer Bryan wieder mit dem Papi im Plattenschrank. Apropos Papi, der hat vor einigen Jahren in einem Special-Interest-Onlinemagazin ziemlich ausgiebig an Zarah Leander erinnert. Da steht im Prinzip all das drin, was ich Euch auch gesagt hätte. Und wollt Ihr wissen, wie ich auf meinen Wodka-Titel gekommen bin? Dann lest doch bitte, was der Papi damals geschrieben hat, übrigens unter der romantischen Überschrift … geht die Liebe durch ein weites Land. Dienstag, 24. Februar 2009Tina Turner: vier Konzerte in München!![]() So schön wie sie lacht niemand: Tina live on stage in Kansas City, 1. Oktober 2008. Der Papi wollte mich zwar unbedingt auf das Konzert mitnehmen, er hatte ja einen extrem guten Sitzplatz mit bester Aussicht geschenkt bekommen. Aber Euer Bryan hatte dermaßen große Angst, im Überschwang der Gefühle auf die Bühne geworfen zu werden! Deswegen sitze ich jetzt ganz allein auf dem Sofa und überlege mir, was der Papi dann vielleicht in die Schweiz (dort und in Südfrankreich ist Tina zu Hause) geschrieben hätte: „Dear Mrs. Turner, I hope You remember the little teddy bear who knocked out You live on stage at Your concert on February 24th in Munich. I urgently want Bryan back to me, he’s on the one side simply The Best friend and on the other side my Private Dancebear. Please Help me and send him back On Silent Wings into my Open Arms. I love You.” So, und jetzt warte ich weiter sehnsüchtig darauf, dass der Papi bald zurückkommt und mich in meine offenen Arme nimmt. What’s Love Got To Do With It? Bildnachweis: http://www.tina-turner.nl/2008/kansas24.jpg Mittwoch, 18. Februar 2009
Geschrieben von Bryan
in Bryan hört Musik, Tut-ench-Bärchen
um
23:20
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Amazing Amanda oder: Tut-ench-Bärchen dreht auf!
Wie an dieser Stelle schon zu lesen stand, sitzt mein Freund Tut-ench-Bärchen meistens still auf seinem Thron oder er puzzelt andächtig. Es gibt da aber eine Situation, die alles verändert: Tut-ench-Bärchen springt auf, lässt alles liegen und stehen und wiegt sich mit mystischen Bewegungen traumverloren zu einer rätselhaften Musik, die … na ja, die … mir inzwischen auch sehr gefällt.
Mein Musikgeschmack umfasst nun mal ein sehr breites Spektrum. Warum also nicht auch Tut-ench-Bärchens Lieblingsmusik kurz vorstellen: die wunderbare Amanda Lear und ihr Song über The Sphinx: ![]() Ein leuchtendes Beispiel … für unbequeme Sitzhaltung. (Bildnachweis: facebook.com) I don't want any past / only want things which cannot last and I can't even cry / through God knows how I try - a sphinx can never cry / and sphinxes never die. Wow, da wabern die Keyboard- und Synthesizerklangwolken. Und ich wabere im Informations-Dschungel: Amanda Lear ist ganz gewiss eine Sphinx! Sie wurde – vielleicht – zwischen 1939 und 1946 in Hongkong geboren, angeblich als Kind eines englisch-französischen Offiziers und einer chinesisch-russischen Mutter. Ob als Mann oder als Frau, ist übrigens ebenfalls ungewiss. Aber auf solche Kleinigkeiten legt Euer Bryan ja gar keinen Wert, Hauptsache kuschelig. Von wikipedia.de wird Amanda Lear jedenfalls als britisch-asiatische Sängerin, Malerin, Moderatorin, Autorin und Schauspielerin vorgestellt. Die Lady mit der geheimnisvollen Aura führt(e) ein von vielseitigen Interessen geprägtes, extravagantes Jetset-Leben. Viele Jahre lang galt sie als Muse des exzentrischen Künstlers Salvador Dalí. Die Rock-Ikone David Bowie brachte sie um 1976 wohl erst ins Bett und dann zum Singen. In den Jahren bis 1984 verkaufte die Pop- und Disco-Königin mit der markant dunklen Stimme (Follow Me, Queen of Chinatown) weltweit rund 40 Millionen Platten. Im Jahr 2006 veröffentlichte Amanda Lear das viel gelobte Album With Love, mit 12 Evergreens im Big-Band-Stil. Ihre Doppel-CD Brief Encounters mit vielen brandneuen Songs wird in diesem Frühjahr erscheinen. Auffällig und bemerkenswert an Amanda Lear ist vieles, sogar der Name ihres Ehemannes (seit April 1979): Alain-Philippe Malagnac d'Argens de Villele. Traurig, aber wahr: Beim Brand seines Landhauses ist der Adelige im Dezember 2000 nahe Avignon ums Leben gekommen. – Voriges Jahr habe ich Tut-ench-Bärchen etwas zu seinem vermutlich 3.350. Geburtstag (siehe sein Portrait) geschenkt. Und zwar eine im September 2006 veröffentlichte 3er-CD-Box von Amanda Lear: The Sphinx – Das Beste aus den Jahren 1976-1983 ist tatsächlich nach ihrem und Tut-ench-Bärchens persönlichem Lieblingslied betitelt worden! Ja, jetzt geht’s schon wieder los: I am standing in the sun … Donnerstag, 29. Januar 2009Ich habe so viel Spaß mit Ernst!![]() Silberne Scheiben, goldener Klang: ich lausch' der Musik und dem schönen Gesang. Denn natürlich schreibe ich hier nicht über diejenige Blasmusik, bei der es andauernd wie deppert scheppert, oh nein! Auskennen tue ich mich da zwar nicht so genau. Der Papi hat mir aber erklärt, dass es, wenn es auch noch so weich klingt, trotzdem nicht Lenorhorn heißt, sondern Tenorhorn. Ein wenig will ich Euch nun von Ernst Mosch erzählen. Unter wikipedia.de und vor allem unter mosch-musikverlag.de könntet Ihr viele weitere Informationen über ihn und seine Musik erfahren. Ich jedenfalls finde es sehr spannend, sowohl seiner Musik als auch seiner Lebensgeschichte zu lauschen! Geboren wurde Ernst Mosch am 7. November 1925 im westböhmischen Zwodau bei Falkenau/Sokolov, also in der damaligen Tschechoslowakischen Republik. Sein Vater war Bergmann, die Mutter in einer Spinnerei beschäftigt. Ernst war sieben Jahre alt, als sein Vater durch ein Grubenunglück zum Invaliden wurde und daraufhin einen Brot- und Milchladen eröffnete. Der kleine Ernst übernahm das Ausfahren der Ware. Bereits mit acht Jahren spielte er in einem Schulorchester Flöte, mit vierzehn begang seine Ausbildung auf der Geige, dem Flügelhorn und der Posaune. Doch dann kommt es „ganz anders“: Arbeitsdienst, Kriegseinsatz als Panzergrenadier, Militärmusik, eine bleibende Verwundung (am Daumen!). 1945 flieht er mit seiner frisch angetrauten Ehefrau Lydia von Falkenau nach Bayern. In amerikanischen Clubs spielt er Jazz, gründet mit Kollegen eine eigene Combo, spielt in verschiedenen Kapellen und Bands und kommt 1951 als Erster Posaunist zu Erwin Lehns Südfunk-Tanzorchester nach Stuttgart. Dort sind heiße Rhythmen und Jazzsynkopen an der Tagesordnung – stellt Euch nur vor, unter Kennern gilt Ernst Mosch tatsächlich als einer der besten Jazz-Posaunisten der 1950er-Jahre!Im April 1956 gründet er die Egerländer Musikanten (seit 1958 aufgrund der vielen Nachahmer „Original“), eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte beginnt. Für „Rauschende Birken“ bekommt er 1960 die erste Goldene Schallplatte, als erstes deutsches Blasorchester treten „Ernst Mosch und seine Original Egerländer Musikanten“ in der New Yorker Carnegie Hall auf (im Mai 1966). Über 1.000 Tourneekonzerte, 29 Goldene, Platin- und Diamantene Schallplatten, über 44 Millionen verkaufte Tonträger in 42 Ländern: Das mit Abstand erfolgreichste Blasorchester der Welt eben, geleitet vom „König der Blasmusik“. Dienstag, 11. November 2008Dein Nickelbär? Nein, Nickelback! Endlich habe ich ein probates Mittel gefunden, um meinen Papi frühmorgens gut gelaunt aus den Gänsefedern zu bekommen. Ich robbe einfach zum CD-Player und lege den unvergleichlichen, bärenstarken und fantastischen neuen Hit der kanadischen Rockband Nickelback ein: Gotta Be Somebody. Das fetzt ordentlich und es könnte passieren, dass man danach Madonna für eine Schlaftablette hält. Aber egal, Hauptsache, Papi ist munter!Im Jahre 1995 wurde Nickelback im kanadischen Städtchen Hanna in der Prärieprovinz Albärta (schade, Ihr Menschen schreibt lieber Alberta) gegründet. Sie besteht aus den Halbbrüdern Chad und Mike Kroeger (ersterer Gesang/Gitarre, letzterer Bass) sowie aus Daniel Adair (seit März 2005, das ist bereits der vierte Nickelback-Drummer!) und Ryan Peake (Gitarre/Gesang). Der Bandname entstand, als Mike noch bei einer Kaffeehauskette jobbte und fleißig Wechselgeld zurückgab. Das war aufgrund der Preise meistens ein Fünf-Cent-Stück und so sagte Mike stets: „Here’s your nickel back“. Ob das wohl immer so freundlich klang? Meine deutsche Bärenband hätte ich da doch lieber „Stimmtso“ genannt … Weitere Infos über den zuerst langsamen, dann immer rasanteren Aufstieg der Band (schmatz, ich nenne nur How You Remind Me) findet Ihr unter anderem auf www.wikipedia.de und www.roadrunnerrecords.de. ![]() Daniel, the great drummer boy Dabei klingt Chad anderenorts (unter www.roadrunnerrecords.de) gänzlich unbeeindruckt vom oft schrägen Rockzirkus, von mittlerweile mehr als 27 Millionen verkaufter Alben samt glamouröser Grammy-Auszeichnung: „Unser Erfolg ist nicht selbstverständlich. Wir wissen, dass all das morgen vorbei sein und man ganz schnell in der Anonymität verschwinden kann.“ Sein Halbbruder Mike ergänzt: „Jeder einzelne Song sollte absolut großartig sein, denn nichts anderes erwarte ich als Musikhörer selbst.“ Und um auch noch Nickelbacks Gitarristen Ryan Peake zu zitieren: „Wir sind eine Band für ganz normale Menschen. Wenn man bei diesen Leuten dauerhaft seine Fanbase finden kann, ist das schon ziemlich cool.“ Der Drummer sagt nichts, sondern schaut nur, siehe links. Fanbase hin, Fanbär her: Ein kleiner brauner Bär wartet auf ein dunkles Pferd – die neue Nickelback-CD „Dark Horse“ erscheint in diesen Tagen, genauer gesagt am 14. November. Sonntag, 19. Oktober 2008
Geschrieben von Bryan und Jens Andergast
in Bryan hört Musik, Mensch des Monats
um
13:39
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Melina ist mein erster Mensch des Monats![]() Die große Griechin und ich! Dabei reg ich mich heut sehr noch drüber auf: Mein Papi wurde nämlich vor genau drei Jahren in einer dieser unmöglichen Qualifizierungsmaßnahmen der Agentur für Arbeit zu einem Referat gezwungen! Na gut, er hat nichts über seine Teddybären verraten, sondern eine außergewöhnliche Frau vorgestellt. Vielleicht lest ihr jetzt mal Papis damals vorgetragenen Text mit dem Titel „Keine Dame, aber eine tolle Frau“:
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