Herzlich willkommen und hallo, hier Bryan! Hm, es gibt den Weltraum, unendliche Weiten, das Web und mittendrin seit vielen Monaten auch mich, den Bryan. Ich bin ein kleiner Teddybär aus Bayern und lebe bei meinem Papi, der als Autor, Lektor und Redakteur arbeitet. Der Papi hat mich auch ermuntert, Euch von meiner Welt zu erzählen. Gute Unterhaltung!Aktuelle EinträgeTraubenfrisch geküsst mit Traubisoda!
Sonntag, August 15 2010 Der Papi hat so manchen Korb bekommen Samstag, Juli 31 2010 Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen Montag, Juli 5 2010 Das Eis und ich, wir schmelzen: Stéphane Lambiel! Freitag, Mai 7 2010 Bryans Schlagerladen, zweites Lied Sonntag, April 18 2010 Tumult im Gartenparadies Montag, März 22 2010 Anfeuern statt feuern: der Unternehmer Götz Werner Dienstag, März 2 2010 KategorienArchiveSucheStatische SeitenPowered by |
Mittwoch, 24. Juni 2009
Geschrieben von Bryan
in Bryan hört Musik, Mensch des Monats
um
19:37
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Wahrlich ein bäriger Barde: Demis Roussos!
Heut bin ich wieder musikalisch und werde Euch beweisen, dass es stimmlich sogar noch höher hinaufgeht als bei Monika Martin: Ich komme jetzt nämlich zu Demis Roussos! Genüsslich fragte mich Serafino vorhin deswegen: „Wollte dem wer auf die Hühneraugen steigen und hat 80 Zentimeter höher getroffen?“ Ich schmolle noch etwas mit meinem Freund Serafino, muss allerdings zugeben: Auch ich selbst dachte neulich, der Papi hätte eine alte Langspielplatte aufgelegt und aus Versehen mit der Singlegeschwindigkeit abgespielt. Dabei war es doch eine CD …
![]() Jesus lebt! Oder hat die Mona Lisa inzwischen einen Bart? Bevor ich Euch ein paar Roussos-Lieder empfehle, streue ich hier wie inzwischen gewohnt einige biografische Notizen. Der als Artemios Ventouris Roussos geborene Sänger entstammt einer griechischen Familie, die seit den 1920er-Jahren in Ägypten lebte. So kommt Demis Roussos am 15. Juni 1946 in der berühmten ägyptischen Hafenstadt Alexandria auf die Welt und verbringt dort auch seine Kindheit. In den Wirren der Suezkrise (ab 1956) verlieren seine Eltern alles und kehren mittellos um 1960 mit ihren Kindern Demis und Costas nach Griechenland zurück. Wie schon in Alexandria erhält Demis auch in Athen eine musikalische Ausbildung. Er spielt in diversen Bands (The Idols, We Five), verlegt aber nach der Machtergreifung der griechischen Militärjunta seinen Wohnsitz nach Paris. 1968 gründet er zusammen mit Evangelos Odysseus Papathanassiou – den Ihr vermutlich unter seinem Künstlernamen Vangelis viel besser kennt – die Gruppe Aphrodite’s Child. Mit ihrem Greek Sound sind Aphrodite’s Child zunächst in Frankreich, später auch in der Bundesrepublik Deutschland erfolgreich. Anfang der 1970er-Jahre schließlich nimmt Demis Roussos erste Soloplatten auf. Zunächst ohne Erfolg, aber 1973 feiert er mit dem in mehreren Sprachen aufgenommenen Schlager Goodbye My Love, Goodbye seinen internationalen Durchbruch als Solosänger. Sein Album Forever and Ever macht ihn übers Jahr zum Multimillionär. In den folgenden Dekaden verkauft der Star mehr als 60 Millionen Platten und singt in sieben Sprachen. Dienstag, 12. Mai 2009
Geschrieben von Bryan
in Bryan hört Musik, Mensch des Monats
um
00:38
| Kommentare (0)
| Trackbacks (2)
Ohne Schnickschnack, einfach gut: Monika Martin
Diese Vorstellung fällt mir mal wieder etwas schwerer … Obwohl, Ihr seid ja inzwischen einiges gewöhnt: Denkt nur mal an die Berichte über Melina Mercouri und Zarah Leander. Und manches Mal will ich eben etwas höher hinaus. Dann soll es eine glockenhelle Stimme sein, mit warmem und einmaligem Timbre. Eine Stimme also genau wie die von Monika Martin, präsentiert ganz ohne Schnickschnack und Brimborium. Zusammen mit eingängigen und oft wundervollen Melodien passiert es dann: Viele, große und tiefe
![]() Im Wartesaal zum großen Glück? Die österreichische Sängerin Monika Martin. Über Serafinos Häme tröstet mich der Papi natürlich immer und sofort, richtig lieb. Und mittlerweile kann ich gut damit leben: Was dem einen seine Horror-DVD, ist dem anderen eine CD von Monika. Basta. Kennt Ihr Dr. Ilse Bauer? Also ich glaub schon, denn so heißt die Monika Martin mit bürgerlichem Namen. Die ausgebildete Sängerin hat Kunstgeschichte und Volkskunde studiert und promovierte 1990 zum Doktor der Philosophie. Seinerzeit stand ihr eine wissenschaftliche Karriere offen, aber sie konnte das Singen nicht lassen. In einem Interview sagte sie hierzu: „Meine jetzige Arbeit als Sängerin ist mein Traumberuf. Ich kam nicht zur Musik, sondern sie kam zu mir … Ich konnte gar nicht anders, als aus meiner Leidenschaft einen Beruf zu machen!“ Ilse/Monika singt schon sehr lange und sehr gut. Bereits als zehnjähriges Mädchen wurde sie Mitglied im Kinderchor der Grazer Oper. Von 1986 bis 1992 war sie die führende Singstimme der Tanzcombo „Heart Breakers“. Mit dieser Band nahm sie 1990 sogar eine eigene CD auf. Im Jahr 1995 startete sie dann mit einem Plattenvertrag ihre Solokarriere, ein Jahr darauf gelang ihr mit La luna blu ein erster Hit. Nach zehn Jahren als Kunsterzieherin beendete sie im Jahr 2000 diese Berufstätigkeit und ist seitdem „vollprofessionelle“ Solosängerin. Trotzdem hat sie noch ein Standbein in der Bildenden Kunst und führt zusammen mit ihrer Mutter ein Grazer Keramikgeschäft. Wenn ich also mal ein neues Frühstückshaferl brauche … Liebe Freunde, mir ist ziemlich egal, dass Monika Martin im Januar 1998 Siegerin der ZDF-Superhitparade wurde. Mich kümmert nicht, wie viele silberne Schallplatten sie verkauft und wie viele goldene sie ihr Eigen nennt. Dass die Steiermärkerin mit der Goldenen Stimmgabel ausgezeichnet wurde und die Krone der Volksmusik trägt, dass sie bereits mehrmals für den Musikpreis ECHO nominiert war und seit neun Jahren jedes Jahr aufs Neue als erfolgreichste Solistin der volkstümlichen Musik gilt, interessiert mich ebenso wenig. Dass mich aber ihre Stimme im Innersten angenehm berührt und mich ihr Gesang zum Fühlen und zum Träumen bringt: Das alleine zählt und darum weiß ich, hier bin ich richtig, hier gehöre ich hin. Dienstag, 14. April 2009Heut mach ich in Kultur: Sir John Gielgud!![]() Stilvoll: Autogrammkarte eines älteren Herrn (gefunden auf my-autographs.de) Arthur John Gielgud erblickte am 14. April 1904 in South Kensington/London das Licht der Welt, also genau heute vor 105 Jahren. Obwohl seine Mutter einer berühmten Schauspielerfamilie entstammte, war sein Vater vom Wunsch des Sohnes nach einer Theaterausbildung not amused: „Johnny“ musste seinem Papi ein Architekturstudium versprechen, sollte er bis zum 25. Lebensjahr nicht den Durchbruch als Schauspieler geschafft haben. Der Jüngling besuchte die Lady Benson’s Acting School und die Royal Academy of Dramatic Art und debütierte 1921 als Herold in Shakespeares Heinrich V. Mit eben 25 Jahren hatte er dann neben anderen großen Rollen schon als Romeo geglänzt und ein festes Engagement am renommierten Old Vic Theater! Ja, ich kann es wirklich kurz machen: John Gielgud war über Jahrzehnte einer der beliebtesten britischen Schauspieler und der wohl beste Shakespeare-Darsteller seiner Zeit. Mit seiner intellektuell-sensiblen Spielweise und einem untrüglichen Ohr für die Satzmelodie verlieh er jedem Stück und jedem Vers eine poetische Aura. Und niemand war so vernarrt in das Theater wie John Gielgud (seit 1953 „Sir“). Allein als Hamlet stand und starb er in sechs verschiedenen Produktionen mehr als fünfhundertmal auf der Bühne. Zusammen mit seinem alten Freund Ralph Richardson und mit Laurence Olivier bildete John Gielgud ein Triumvirat, das über Jahrzehnte hinweg die englischen Theaterbühnen beherrschte. Mittwoch, 4. März 2009
Geschrieben von Bryan und Jens Andergast
in Bryan hört Musik, Mensch des Monats
um
01:05
| Kommentare (0)
| Trackback (1)
Wodka für die Königin!![]() Das ist sie, die Unvergleichliche: Zarah Leander im Jahr 1938. Über diese Frau hat der italienische Regisseur Federico Fellini mal gesagt: „Immer bekam ich eine Gänsehaut, wenn ich sie hörte. Sie war die Löwin, von der sich ein Mann gerne auffressen lassen würde.“ Auf dem Bild habt Ihr ja hoffentlich gleich erkannt, wer dieses Mal mein Mensch des Monats ist: die einzigartige Zarah Leander. Ihre Lieder rühren also weiß Gott nicht nur mein kleines Bärenherz: Und was fängt man am End mit dem Herzen an, wenn es keinen gibt, dem man es schenken kann? Ja schmacht, denkt doch einfach mal darüber nach! Denn ob melancholische Balladen oder pathetische Chansons: Wo gibt es heute noch so viel Inhalt mit so viel Tiefe? Und in anderen Liedern wiederum so viele erfrischend eindeutige Zweideutigkeiten?! Ach, schon kramt Euer Bryan wieder mit dem Papi im Plattenschrank. Apropos Papi, der hat vor einigen Jahren in einem Special-Interest-Onlinemagazin ziemlich ausgiebig an Zarah Leander erinnert. Da steht im Prinzip all das drin, was ich Euch auch gesagt hätte. Und wollt Ihr wissen, wie ich auf meinen Wodka-Titel gekommen bin? Dann lest doch bitte, was der Papi damals geschrieben hat, übrigens unter der romantischen Überschrift … geht die Liebe durch ein weites Land. Mittwoch, 5. November 2008Ein Teddybär mit Gänsehaut! Liebe Freunde, auch ich will heute den Vereinigten Staaten von Amerika zu ihrer grandiosen Wahl gratulieren. Denn „Er“ (hier links im Bild) hat mein Bärenherz in Ruhe erobert, so peu à peu. Erst war da nur eine nette Erscheinung im Fernsehen, und Papi meinte: „Schau mal, Bryan, das ist der Barack!“ Und ich erspürte ein tolles Charisma, hörte eine bärenstarke Stimme, sah ein sympathisches Lächeln. Dann habe ich den Papi über Baracks politisches Leben, seine Ansichten und seine Ziele diskutieren hören. Schließlich habe ich gemerkt, dass viele seiner Ideen auch mich, den kleinen Bären Bryan, plötzlich wieder an die gute Seite der Menschen glauben lassen: Habt Ihr denn Teddybären schon mal Krieg führen sehen? Wir achten die Bären- und die Menschenrechte, kennen keine rechtsfreien Gefängnisse and so on. Ach, und dass Papi grad so gut drauf ist, obwohl er heut Nacht bis sieben Uhr früh vorm Fernseher saß, freut mich natürlich auch. Und ich krieg tatsächlich eine Gänsehaut, wenn ich mir nochmal seine „Hallo Chicago“-Rede anhöre: „Wenn es da draußen immer noch jemanden gibt, der daran zweifelt, dass in Amerika alles möglich ist, wenn es jemanden gibt, der glaubt, der Traum unserer Gründerväter sei nicht mehr lebendig, der an der Kraft der Demokratie zweifelt – dann ist diese Nacht unsere Antwort darauf. … Die Antwort kam von Jungen und Alten, von Reichen und Armen, von Demokraten und Republikanern, Weißen, Schwarzen, von lateinamerikanischen und asiatischen Amerikanern, von den amerikanischen Ureinwohnern, von Homosexuellen und Heterosexuellen, von Behinderten und Nichtbehinderten. Von Amerikanern, die der Welt klar machen, dass wir nie nur eine Ansammlung von Individuen oder roten und blauen Staaten waren. Wir sind – und wir werden es immer sein – die Vereinigten Staaten von Amerika. …“ ![]() Auch meine Freunde freuen sich sehr über den Barack: von links nach rechts Serafino, Bärli und Härtzi IV. PS vom Papi: Barack Obamas Rede im Wortlaut unter www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,588507,00.html. Copyright des ersten Fotos: www.magazinusa.com Sonntag, 19. Oktober 2008
Geschrieben von Bryan und Jens Andergast
in Bryan hört Musik, Mensch des Monats
um
13:39
| Kommentare (0)
| Trackback (1)
Melina ist mein erster Mensch des Monats![]() Die große Griechin und ich! Dabei reg ich mich heut sehr noch drüber auf: Mein Papi wurde nämlich vor genau drei Jahren in einer dieser unmöglichen Qualifizierungsmaßnahmen der Agentur für Arbeit zu einem Referat gezwungen! Na gut, er hat nichts über seine Teddybären verraten, sondern eine außergewöhnliche Frau vorgestellt. Vielleicht lest ihr jetzt mal Papis damals vorgetragenen Text mit dem Titel „Keine Dame, aber eine tolle Frau“:
« vorherige Seite
(Seite 2 von 2, insgesamt 15 Einträge)
|
